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NASCAR Reifen
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Rad und Reifen Eigenschaften:
Die 15er Felgen sind aus Stahl und am Hub mit fünf Nuten befestigt (vorgeschrieben von der NASCAR). Formel 1 Autos benutzen eine Einzelnut und vier Radwechsler (zwei in der NASCAR), was den Unterschied bei der Dauer der Pitstops erklärt (weniger als 10 Sekunden in der F1 gegen 16-20 in der NASCAR). Leichtmetallfelgen sind auch erhältlich.Die Abmessungen der Reifen sind normalerweise 28 x 12 x 15" und stimmen mit dem sehr flachen 300/54 R15 Profil überein. Sie sind mit Nitrogen gefüllt, das viel stabiler in der Temperatur ist als Druckluft und so einen fast konstanten Druck trotz einer großen Temperaturspanne ermöglicht. Die Reifen werden mit 50 PSI aufgepumpt und die Teams regulieren diesen Druck um den Grip der Reifen sicherzustellen oder um die Temperatur im Innern, Außen und im Zentrum zu kontrollieren. Details:
In den Anfangstagen der NACSAR, benutzten die Reifenwechsler das gute, alte Radkreuz um die Radmuttern zu lockern oder anzuziehen. Heute haben es die pneumatischen Luftpistolen abgelöst, aber die NASCAR erlaubt nur zwei Luftpistolen pro Team während eines Pitstops. Wie auch immer, die fünf Muttern sind immer noch da und die meisten Teams kleben sie an die Felgen, vorrangig, um ein paar Sekunden zu gewinnen. Wenn das Rad ausgewechselt ist, entfernt die Rotation der Luftpistole diesen Kleber und die Mutter ist ganz normal festgezogen. Zahlreiche Radwechsler haben immer Ersatzmuttern an einem Ring an ihrem Gürtel oder sogar im Mund.Während des Pitstops werden die rechten Reifen als erstes gewechselt, einfach aus Gründen der Sicherheit um die rechte Seite frei zu haben, wenn das Auto neu gestartet wird. Wenn ein Reifen außer kontrolle der Boxencrew ist und auf die Strecke rollt, bekommt dieses Team eine Strafe. Das passierte in der 99er Saison bei Daitona 500, als ein Reifen dem Radwechsler "entfloh" und mehr als 150 ft (ca. 46 m) weit die Boxengasse runter rollte. Die ausfahrenden Autos mußten dem Reifen ausweichen um eine Kollision zu vermeiden, manche fuhren deswegen sogar durchs Gras. Der Job des Radwechslers ist kein einfacher: jedes Rad wiegt mehr als 50 lb (ca. 23kg) und die reinkommenden Räder sind heiß, sehr heiß... Die Normaltemperatur der Rennreifen beträgt 200°F (ca. 60°C). Trotzdem wird jedes Rad in etwa 7 Sekunden gewechselt. Reifen die ganz neu vom Hersteller kommen werden "Sticker" genannt, denn es befindet sich noch der Sticker des Herstellers daran; nach ein paar Runden werden einige Reifen zur Seite gestellt, damit der Fahrer das Rennen mit geprüften Reifen fahren kann. Diese werden dann "Latschen" genannt. Diagonale Mehrschichtreifen haben auch ihre Vorteile: sie erlauben dem Team "Stagger" mit einzubringen, indem sie die linken Reifen mit weniger Druck aufpumpen und die rechten mit mehr. Weil Mehrschichtreifen im Durchmesser mit dem Druck wachsen, entsteht ein stagger, das ist die Differenz zwischen dem Durchmesser des linken (kleineren) und rechten (größeren) Rad. Stagger stellen die Fähigkeit des Autos Linkskurven zu fahren sicher und erhöhen aber auch gleichzeitig die Reifentemperatur und die Abnutzung in den Geraden. Aus diesem Grund wird diese Methode meistens nur auf Kurzstrecken genutzt, wo 0,5 bis 1" Stagger nichts ungewöhnliches sind. Radialreifen haben etwas mehr Erfahrung mit dieser Praxis, denn sie wachsen seitlich mit dem Druck. Stagger kann nur benutzt werden bei Reifen mit unterschiedlichen Reifendurchmessern.Etwas Reifengeschichte:
Als die NASCAR 1947 gegründet wurde, wurde der Markt hauptsächlich von Firestone dominiert. 1954, als man die wachsende Beliebtheit der NASCAR bemerkte, stieg Goodyear wieder mit ein und fuhr auf dem damals erst 4 Jahre alten Darlington Speedway mit Reifen die ursprünglich nur die Polizei benutzte. Goodyear verdrängte dann nach fünf Jahren Firestone endgültig, indem sie mit Jim Reed einen neuen Rekord auf der selben Strecke fuhren.Das Jahr 1966 ist ein Meilenstein für die Rennreifen Hersteller. Denn Goodyear und Firestone fingen an, die "Inner Liner Safety Spare"-Reifen herzustellen, die auch "Lifeguard" für das NASCAR Racing genannt werden. Dieser Reifen ist tatsächlich ein zwei in eins Reifen, der vor sofortigem Verlust der Druckluft schützt und es dem Fahrer erlaubt direkt nach einem "Platten" in seine Box zurück zu kehren. Von da an wurden alle NASCAR Autos mit diesem Lifeguard ausgestattet. Die zwei Reifengiganten wechselten sich beim einfahren von Siegen und Geschwindigkeitsrekorden ab, bis Firestone 1974 die Herstellung für Rennreifen einstellte. Goodyear blieb bis 1987 der Alleinhersteller, bis eine Firma aus Illinois, Hoosier, anfing Rennreifen zu liefern. Zuerst nur in der NASCAR National Bush Series, dann auch im Winsten Cup wo Hoosier verschiedene Rennen gewann. Es ist interessant festzustellen, das alle bis dahin benutzten Reifen in der NASCAR Mehrschichtreifen waren, trotzdem der Michelin Europe Konzern schon lange Radialreifen erfunden hatte und patentieren ließ. Das wäre auch nie passiert wenn das Michelin Patent nicht geendet hätte, aber 1990 brachte Goodyear den Eagle Radialreifen heraus, der sofort die überlegene Stellung des nun nicht mehr benutzten Mehrschichtreifens einnahm. Das beendete zeitweilig die Lieferung des Herstellers Hoosier im NASCAR Winston Cup. In den Folgejahren wurden weitere neue Generationen von Reifen hergestellt und die Inner Liner immer weiter verbessert. Hoosier Reifen kamen zurück zum Winston Cup, konnten aber nur 3 Rennen während der 94er Saison gewinnen und entfernten sich dann vom Winston Cup und der Bush National Series um sich auf kleinere Serien, wie Winston West und Featherlite, zu konzentrieren. Heute wird nur noch der gelb beschriftete EAGLE Reifen im Winston Cup benutzt. |
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Kategorie:
NASCAR
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sind aus Stahl und am Hub mit fünf Nuten befestigt (vorgeschrieben von der NASCAR). Formel 1 Autos benutzen eine Einzelnut und vier Radwechsler (zwei in der NASCAR), was den Unterschied bei der Dauer der Pitstops erklärt (weniger als 10 Sekunden in der F1 gegen 16-20 in der NASCAR). Leichtmetallfelgen sind auch erhältlich.
Grund wird diese Methode meistens nur auf Kurzstrecken genutzt, wo 0,5 bis 1" Stagger nichts ungewöhnliches sind. Radialreifen haben etwas mehr Erfahrung mit dieser Praxis, denn sie wachsen seitlich mit dem Druck. Stagger kann nur benutzt werden bei Reifen mit unterschiedlichen Reifendurchmessern.